ANNA NAKLAB

Aus dem Nichts an die Spitze der Europäischen Charts. Von Unbekannt zu Platin in Deutschland, Gold in Österreich, der Schweiz und Spanien. Nein, Anna Naklab gehört nicht zu denen, die schon im Kindergartenalter Songs komponiert und sich als Teenager in ihrem Zimmer eingeschlossen haben, um mindestens drei Instrumente zu lernen. Na gut, sie hatte eine Gitarre und schrieb mit 13 erste Texte, aber abgesehen davon war sie ein ganz normaler und glücklicher Teenager in Niedersachsen.

Seit Anna Naklab aber Reamonns „Supergirl“ neu interpretiert – und zusammen mit Alle Farben und YOUNOTUS sowohl chart- als auch tanzflächentauglich gemacht hat – weiß man nicht mehr nur in ihrer Heimatstadt Northeim, um wen es sich bei der 23-Jährigen handelt.

Und bevor sich das in Deutschland rumgesprochen hat, wussten schon die Fans geschmackvoll gemachter elektronischer Musik in Großbritannien, den Niederlanden und Australien, dass diese Anna Naklab eine unverwechselbare Stimme hat. Denn zusammen mit ihrem ziemlich talentierten Nachbarn, der heute als DJ und Produzent unter dem Namen Parra for Cuva in Berlin lebt, hat Anna 2014 „Wicked Game“ von Chris Isaac zu „Wicked Games“ umgearbeitet und mit einer ordentlichen Portion Sex-Appeal ausgestattet. In Großbritannien schaffte es der Track bis auf Platz 6 in den Charts, in den Niederlanden und Australien gab es sogar Platin.

Doch auch wenn sie bereits weiß, wie es sich anfühlt, eine Platinplatte in der Hand zu haben – Anna Naklab versteht sich viel mehr als „nur“ eine Interpretin – mit „Swept Away“ und „Something Near“ hat sie gemeinsam mit Parra For Cuva, der die Stücke komponierte, bereits selbst geschriebene Songs veröffentlicht. Und genau da möchte sie jetzt ansetzen und weitermachen. So erschien im Dezember 2016 ihr Song „Coming Up“, den sie gemeinsam mit Kat Vinter und Max Mostley schrieb.